Superman: American Alien – Review

Und wieder eine Origin-Geschichte von Superman! oder doch nicht?
Im Grunde trifft das zu, jedoch ist diese Geschichte auch weit mehr als das. In Superman: American Alien sehen wir einen Clark Kent, wie er die verschiedenen Stadien der Kindheit bis zum jungen Erwachsenen durchmacht, mit allen höhen und tiefen. Von einem sehr unbeholfenem und verzweifelndem Kind über übermütiges Ausprobieren bis hin zur Frage, welche Rolle er in der Gesellschaft spielt, haben wir hier ein auf 184 Seiten angelegtes Paperback.

American Alien ist in Deutschland bei Paninicomics im Oktober 2016 erschienen und hat mit seinen 184 Seiten eine gute Größe. Der Preis liegt bei 19.99 €, ist somit für die dicke des Comics völlig OK. Das Paperback umfasst die 7 US-Hefte Superman: American Alien. Gezeichnet wurde das Ganze von insgesamt 12 Zeichnern, der Einfachheit halber zähle ich hier alle nur einmal auf: Nick Dragotta, Jonathan Case, Tommy Lee Edwards, Joelle Jones, Jock, Jae Lee, Francis Manapul, Mark Buckingham, Matthew Clark, Steve Dillon, Evan Shaner. Insgesamt waren die Zeichnungen alle solide. Leider sah es gerade aber im ersten Teil oft etwas komisch aus und Clark hatte ab und an ein wenig einen komischen Gesichtsausdruck, dies wurde aber stetig besser. Die Geschichte des Man of Steel lies sich gut weglesen. Am Anfang hatte ich zwar ein wenig Probleme, bin dann aber gut reingekommen und hatte wirklich Spaß mit dem Heft. Es gibt viele Easter-Eggs und Auftritte von bekannten, zukünftigen Freunden und Feinden, die wie ich finde, auch nicht plump wirken, sondern gut eingearbeitet sind.

Vom Jungen aus Blech zum Mann aus Stahl – Superman: American Alien

Die Geschichte ist in Lebensabschnittsepisoden aufgeteilt, in denen wir Clark von seiner Kindheit bis zum jungen Mann begleiten. Superman: American Alien setzt ca. im alter von 6 Jahren an. Es gibt zwar immer mal kurze Panels, auf denen Clark als Baby zu sehen ist, aber der Start liegt etwas später. Die Eltern Martha und Jonathan Kent merken schnell das irgendwas anders ist mit Clark, so fängt er manchmal unkontrolliert an zu schweben und Johnathan muss Clark aus der Luft angeln. Bei all diesen Geschehnissen bleibt nicht aus, dass auch sein direktes Umfeld davon etwas mitbekommt. Im Laufe des Erwachsen werdens macht er viele Bekanntschaften und wir erfahren zwischenzeitig sogar was zur gleichen Zeit an einem ganz anderen Ort passiert, was oftmals sehr nette Überraschungen sind. So gibt es zum Beispiel eine Seite, in der wir sehen, wie eine der ikonischsten Feinde von Superman durchs All treibt.

Bei dem ganzen Erwachsen werden stellt sich Clark aber immer wieder dieselbe Frage: „Woher komme ich“.

Das Paperback Superman: American Alien ist im Grunde eine Verbeugung vor Superman. Mit so vielen Jahren auf dem Buckel hat dieser Held schon einige Generationen vor uns begeistert und das macht uns in diesem Heft auch sehr schön der kleine Mr. Mxyzptlk klar.

Neben dem Klassiker „Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein es ist …“ finden wir einige schöne Anspielungen auf die vergangenen Supermantage.

Superman: American Alien – Review Dan
Geschichte von Superman: American Alien
Zeichnungen von Superman. American Alien

Summary: Das Paperback Superman: American Alien ist sowohl für jeden Superman-Fan ein muss als auch ein guter Einstieg in die Welt des Mannes aus Stahls für Neueinsteiger.

4.4


Tags: , , ,


About the Author

Dan

Als Comic-Fan hat sich meine Sammlung an Heften, Figuren und Gadgets schnell aufgestockt. Um Gleichgesinnten bei der Kaufentscheidung zu helfen, schreibe ich bei ComicBuzz meine Erfahrungen und Eindrücke über genau diese Themen nieder. Ich hoffe ich kann dazu beitragen, dass ihr euch das eine oder andere Schmuckstück ins Regal stellt.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑